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So riecht der Frühling

Frühlingsdüfte in der Luft

Wenn alles, langsam aber sicher, wieder anfängt zu blühen dann ist eines gewiss – der Frühling steht vor der Tür. Die Natur erwacht zum neuen Leben, die Wälder und Wiesen werden grün und das fröhliche Vogelgezwitscher sowie die ersten warmen Sonnenstrahlen begrüßen uns am Morgen.

Der Frühling hat so einige Überraschungen und Wunder für die Menschen bereit. Darunter zum Beispiele leckere Kräuter und Gewürze wie der Bärlauch welche, sobald es etwas wärmer wird, aus den Boden sprießen. Vielseitig kann dieses leckere aromatische Kraut eingesetzt werden. Wo und wie, das verraten wir dir in diesem Blog!

Das Wunderkraut Bärlauch

Von Mitte März bis Mitte Mai findet der Bärlauch seine Saison zum wachsen und ernten. Zu finden ist er in lichten, feuchten Laubwäldern, an kleinen Bächen oder unter Bäumen im Park. Beim pflücken sollte immer darauf geachtet werden, das Kraut 2/3 stehen zu lassen damit es sich weiter vermehren kann.

Neben der Funktion als Nahrungsmittel für Suppen, Brote oder Aufstriche kann der Bärlauch aufgrund seines hohen Vitamin C Anteils und Eisengehaltes entgiftend und reinigend für den Körper wirken. Eine Hand voll Bärlauch pro Tag kann somit bei regelmäßiger Anwendung über zirka 6 Wochen viele positive Wirkungen für den Körper mit sich bringen. Zum Beispiel kann Bärlauch bei der Reinigung von Darm oder Magen angewendet werden, da er ungewollte Darmbakterien abwehren kann. 

„Wohl kein Kraut der Erde ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Darm und Blut wie der Bärlauch.“ – Johann Künzle, Kräuterpfarrer (1857-1945)

Bärlauch hilft zudem bei der Frühjahrsmüdigkeit oder hohem Blutdruck. Mittels Tinktur oder Frischpflanzensaft kann er blutdrucksenkend und belebend wirken. Für die innere Anwendung bieten sich dafür beispielsweise 3x täglich 10-20 Tropfen der Tinktur an um das ein oder andere Problem zu bekämpfen. 

Frühlingshafte Rezeptideen

Mit Bärlauch Blättern lassen sich viele leckere Rezepte zaubern die den Frühlingsbeginn positiv unterstreichen. Bärlauchblätter können zum Beispiel als Gewürz wie Knoblauch verwendet werden. Wichtig ist, dass das Wildkraut möglichst frisch verarbeitet wird damit die vielen gesunden Wirkstoffe nicht zu verlieren.  

Sei es eine warme Bärlauch Suppe für den Magen oder Bärlauch Spinat, passend zum Gründonnerstagsmenü. In diesem “So schmeck der Frühling” Blog haben wir verschiedene Rezeptideen für dich vorbereitet, die sich für die Bärlauchzeit perfekt anbieten.

Bärlauch Pesto

Ob für klassische Pasta oder bei bunten Gemüsenudeln, als Auftstrich oder als Dip zu knackigen Gemüseststicks. Mit diesem leckeren Bärlauchpesto kannst du die verschiedensten Speisen verfeinern.

Für ein Glas Pesto benötigst du:

  • 150g frische Bärlauchblätter
  • etwa 100ml Olivenöl
  • 50g Mandeln oder Sonnenblumenkerne
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL geriebenen Parmesankäse
  • leeres Schraubglas

Zubereitung: Bärlauchblätter waschen und trocken tupfen, das verlängert die Haltbarkeit. Danach Blätter grob schneiden und mit allen anderen Zutaten in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab zu einem feinen Brei zerkleinern. Das Pesto ist fertig, wenn es eine cremige Konsistenz angenommen hat. Das fertige Pesto in heiß ausgespülte oder mit einer Sodalösung desinfizierte Gläser abfüllen und mit etwas Olivenöl bedecken und anschließend verschließen.

Das Bärlauch Pesto hält sich im Kühlschrank einige Tage. Nach jeder Entnahme, dass Pesto wieder mit etwas Öl bedecken – damit bleibt das Pesto lange haltbar. Das Bärlauch Pesto kann aber auch im Schraubglas eingefroren werden, dann erstreckt sich der Genuss über das ganze Jahr.

Tipp: Wer etwas auf die Kalorien achten möchte kann das Öl im Rezept mit Bohnenwasser für ein sogenanntes “Pesto light” verwendet werden. Statt ein Bärlauch Pesto als Brotaufstrich zu verwenden, kann es auch gleich direkt ins Brot eingearbeitet werden für ein leckeres Bärlauchbrot!

Würziges Bärlauchbrot mit Feta

Um ein würziges Bärlauch Dosenbrot selber zu machen, braucht es nur wenige Zutaten:

 

Zum Backen:

  • etwas Öl oder Backspray
  • 4 längliche Dosen

Zubereitung: Teig laut Anleitung auf der Backmischung zubereiten und mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat. Zwei Stück Backpapier in der Hälfte teilen. Danach 4 Dosen an den Dosenböden mit Öl bestreichen und dann das Backpapier einrollen und in die Dosen stülpen. Die Enden des Backpapieres dann mit einer Schere einschneiden und über die Dose Stülpen.

Danach den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, kurz kneten und dann in 4 Stücke teilen. Ein Stück sollte zirka 30×15 cm groß sein. Danach eine Handvoll Bärlauch oder Rucola sowie etwas Feta auf die Teigstücke gleichmäßig verteilen. Der Länge nach zusammenrollen. Zirka 1-2 Stunden ruhen lassen und währenddessen den Backofen auf 230°C Ober- & Unterhitze vorheizen. Die Dosenbrote danach für 10 Minuten bei 230°c backen, auf 190°C reduzieren und nochmal 25 Minuten backen.

Anschließend die Brote aus der Form geben, das Backpapier entfernen und genießen!Hier kannst du dir die Zubereitung auch in Form eines Videos ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=t54F28eSWng 

Bärlauch Salz

Wie Knoblauch erhält Bärlauch den Wirkstoff Allicin, der als natürliches Antibiotikum fungiert. 

Sehr einfach lässt sich das gesunde Kraut zu einem würzigen Bärlauch Salz verarbeiten, um so auch eine längere Haltbarkeit zu garantieren.

Folgende Zutaten werden benötigt:

  • 100g frische Bärlauchblätter
  • 250g grobes Salz oder auch mehr oder weniger, je nach Bedarf z.B. Steinsalz
  • scharfes Küchenmesser oder Wiegemesser

Zubereitung: Zuerst die frischen Bärlauchblätter gut waschen und trockenschleudern oder mit einem Geschirrtuch abtupfen. Blätter danach mit dem Küchenmesser oder Wiegemesser fein hacken. Blätter anschließend mit dem Salz vermischen. Für eine homogene Masse optional das Kräutersalz in einer Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab fein mahlen. Kräutersalz anschließend auf einem Teller auf der Heizung oder auf einem Backblech ausbreiten und Luft trocknen. 

Für ein gleichmäßiges Ergebnis das Salz regelmäßig umrühren. Fertiges Bärlauch Salz anschließend in ein luftdichtes Gefäß umfüllen. Falls das Kräutersalz schneller gebrauchsfertig gemacht werden soll, kannst du es auch im Backofen oder Dörrautomaten bei 40°-50°Grad etwa ein bis zwei Stunden trocknen.

Tipp: fast alle Küchen- und Wildkräuter können zu einem leckeren “Unkrautsalz” verarbeitet werden, um somit die verschiedensten Speisen zu verfeinern.

Lagerung: Das Bärlauch Salz ist in einem luftdichten Glasgefäß wegen des hohen Salzgehaltes unbegrenzt haltbar. Eine schöne und zugleich praktische Aufbewahrung bietet zum Beispiel eine Gewürzmühle. Damit wird die Kräuter-Salzmischung quasi immer frisch zubereitet. Des weiteren hat man einen dekorativen Hingucker, der sich auch wunderbar verschenken lässt. Dafür braucht der getrocknete Bärlauch nur so weit zerkleinert sein, dass er sich gut in einer manuellen Gewürzmühle mahlen lässt. Einfach das Kraut und grobe Salz im gewünschten Verhältnis in die Mühle füllen und fertig ist die Wildkräuterwürze.

Genussvoll in den Frühling starten

Bärlauch ist ein wahrer Frühlingsbegleiter mit welchem man viele leckere Speisen oder Gewürze zaubern kann. Statt auf das Sammelglück zu vertrauen, lässt sich Bärlauch auch super im Garten oder auf dem Balkon selbst anbauen. Ob als Samen, Setzzwiebel oder als Jungpflanze im Topf – es gibt verschiedene Arten wie dieses leckere Kraut angeboten wird und kann somit von jedermann genutzt werden. Und das Beste? Wenn er einmal erfolgreich angesiedelt wurde, kann man sich immer wieder an diesem leckeren Kraut erfreuen!

In diesem Sinne einen wunderschönen Frühlingsstart und viel Spaß sowie Erfolg beim Umsetzen der verschiedenen Ideen und Rezepte mit dem Bärlauchkraut wünscht dir 

dein Bake Affair Team

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