Einkorn - Vollkornmehl

Einkorn ist eine Urform des Weizens. Süßes Hefegebäck und Kuchen bekommen eine kristalline Struktur, Mürbteige werden wunderbar locker. Bis zu 10 % Einkorn-Vollmehl kann man in den Brotteig einarbeiten, dies lässt das Brot würziger und dunkler werden.

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Was genau versteht man unter Einkormehl?

Einkornmehl zählt zu den ältesten und nährstoffreichsten Getreidearten, welche die Menschen je kultiviert haben.
Der Name ist den einzelnen Samenkörnern auf der Ährenspindel geschuldet.

Woher kommt dieses Urkorn?

Die Türkei, der Kaukasus und der Libanon gelten allesamt als Ursprungsgebiete.
Bis in die 1950-er Jahre hinein wurde das domestizierte Einkorn auch am schönen Bodensee angebaut. Er ist auch bekannt unter der Bezeichnung kleiner Spelz und sein lateinischer Name lautet „Triticum Monococcum“.
Zu den aktuellen Anbaugebieten zählen die niederöstereichischen Waldviertel und der bayerische Chiemsee.

Die Geschichte des Einkornmehls

Lange Zeit galt dieses Getreide als Vorläufer von Dinkel – daher wird es auch als „kleiner Dinkel“ bezeichnet.
Einkorn stammt vom sogenannten „Wilden Weizen“ ab und blickt bereits auf eine 7000-jährige Geschichte zurück.
Die Einkorn-Getreide-Pflanze ist relativ anspruchslos und beständig. Sie ist geradezu resistent gegen Schädlinge jeglicher Art. Selbst im Winter lässt sie sich ausgezeichnet lagern und ist nicht kälteempfindlich.
Wurzelfäule, Spelzbräune oder auch Pilzbefall können dem gelblich-schimmernden Gewächs nahezu nichts anhaben. Im 20 Jahrhundert geriet das Einkornmehl aufgrund des geringen Ertrages eher in Vergessenheit. Heutzutage befinden sich die Hauptanbaugebiete innerhalb Deutschlands, der Schweiz und dem Österreichischen Waldviertel. Von dort beziehen wir hauptsächlich unsere Rohstoffe für diese Mehlsorte der Marke Fredi.

Welche gesundheitliches Vorteile hat diese Mehlsorte?

Eiweiße, Proteine, Carotinoide, Vitamine, Zink, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe gehören zu den Inhaltsstoffen des Einkornmehls. Da steht es außer Frage, dass dieses gelbliche Mehl auch gesundheitliche Vorteile mit sich bringt und wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung ist. Glutenfrei ist Einkornmehl allerdings keineswegs.

Die Verarbeitungsvarianten

Einkornmehl an sich hat keinen hohen Klebeeffekt und sollte mit anderen Mehlsorten vermischt werden. Da es recht wenig Wasser binden kann, sind die Teige eher festerer Natur.

Anwendungsbereiche

Das gelbliche Urgetreide schmeckt wunderbar nussig uns ist perfekt geeignet zur Herstellung von Broten, Kuchen, Keksen und mehr.

Tipp: Selbst zum Brauen von Bier kann Einkorn verwendet werden, da es malzhaltig ist.

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